Zwischenstand zur Erinnerung an Zwangsarbeit in der Sternwoll-Spinnerei

•29. Januar 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Die Initiative zur Erinnerung an Zwangsarbeit in der Sternwoll-Spinnerei hat sich am 14.12.2011 mit einem Flugblatt an die Öffentlichkeit gewandt. 2.500 Flugblätter wurden im unmittelbaren Umfeld verteilt, es hat Zeitungsartikel gegeben und die kleine Web-Seite verzeichnet eine gut Resonanz. Mit den Parteien in der Bezirksversammlung hat es Gespräche gegeben wie auch kürzlich mit dem Grundeigentümer. Letzteres fand in einer sehr angenehmen Form statt und stimmte die Teilnehmer optimistisch. Arbeitsaufträge liegen bei der Initiative, danach wird es zu einem erneuten Treffen kommen. Die Gespräche mit den Parteienvertreter/innen waren sehr informativ und angesichts der Initiative zur Erinnerung an Zwangsarbeit in hoher Einmütigkeit.

Bewegende Veranstaltung zur Erinnerung an Zwangsarbeit im Lager in der Norderstraße

•28. Januar 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

150 Besucher fanden am 27.01.2012 den Weg ins Altonaer Rathaus, um an Zwangsarbeit in Hamburg-Altona während des 2. Weltkrieges zu erinnern. 1944 rettete ein Hamburger zwei französischen Zwangsarbeitern des Lagers Norderstraße (heute Virchowstraße), die den Feuersturm am 24./25.07.1944 entronnen waren, das Leben, in dem er ihnen gefäschte Papiere für ihre Reise in die französische Heimat ausstelle. Einer von ihnen, Louis Deslandes, überlebte und sprach per Videobotschaft zu den Besuchern im Altona Rathaus, im Kollegiensaal.

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Ehemaliges Kesselhaus abgerissen

•27. Januar 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Eines der ältesten Gebäude auf dem Grundstück der Griegstraße 75, das Kesselhaus, wird derzeit abgerissen. Es soll ein Neubau folgen. Dem unten abgebildeten Stich von 1904 kann man entnehmen, dass nur noch ein Gebäude aus der Gründungszeit, den Wandel überstanden hat. Weiterlesen ‘Ehemaliges Kesselhaus abgerissen’

afc-fanforum.de informiert über Aufruf zur Erinnerung an Zwangsarbeit

•28. Dezember 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Das afc-fanforum.de informiert über die Vereins-Unterstützung von Altona 93 zur Erinnerung an Zwangsarbeit, verweißt auf die Web-Seite sowie den Artikel im Hamburger Abendblatt vom 27.12.2011.  Das AFC-Fanforum wird betrieben von altona93fans.de, Rockende Horde, “All To Nah”-Fanzine, AFC-Sympathisanten.de und diversen Einzelpersonen.

Hamburger Abendblatt: Gedenktafel soll an Zwangsarbeit erinnern

•27. Dezember 2011 • 1 Kommentar

Das Hamburger Abendblatt informiert am 27.12.2011 über die Initiative zur Erinnerung an Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Bahrenfeld. 2.500 Flugblätter wurden nach Angaben der Zeitung im Viertel verteilt. Der Vermieter des Geländes der Griegstraße 75/Friesenweg 4,(Hollman & Partner Vermögensverwaltung), soll lt. Abendblatt positiv auf die Aktion reagiert haben: “Man müsse über Details sprechen, so Geschäftsführer Nils Hollmann.” Hier der Link zum Text im Hamburger Abendblatt.

MOPO: Das vergessene Leid der Zwangsarbeiter

•17. Dezember 2011 • 1 Kommentar

Die Hamburger Morgenpost vom 15.12.2011 informiert über die Initiative zur Erinnerung an Zwangsarbeit auf dem Gelände der Sternwoll-Spinnerei in der Griegstraße 75. “Angesichts der Baumaßnahmen auf dem Gelände fordern Vertreter der heute dort ansässigen Firmen den Grundstückseigentümer zur Anbringung einer Gedenktafel auf. ‘Wir möchten, dass diese schreckliche Vergangenheit nicht einfach vergessen wird’, so Christine Siems, Leiterin der Elbe-Werkstätten. Auch die Betriebsräte von MOPO, Libri und des Schiffsausrüsters SAM sowie die Kirchengemeinde Tabita und Altona 93 unterstützen das Projekt”, scrheibt die Zeitung.

Aufruf zur Erinnerung an Zwangsarbeit in Sternwoll-Spinnerei in der Griegstraße 75

•8. Dezember 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Die bevorstehenden baulichen Veränderungen auf dem Gelände der ehemaligen Marzipanfabrik im Friesenweg 4 und der Griegstraße 75, der ehemaligen Sternwoll-Spinnerei, sind für die Unterzeichner Anlass, an ein Kapitel der Geschichte in Hamburg-Bahrenfeld zu erinnern: Während des Zweiten Weltkrieges, in der Zeit des Hitlerfaschismus, wurden Menschen ihrer Heimat entwurzelt, verschleppt und zur Zwangsarbeit verpflichtet, auch hier in unserem Viertel. Sie waren in Holzbaracken untergebracht, litten unter Mangelernährung, waren der Willkür ausgeliefert. Eine Initiative tritt dafür ein, dass an dem Gebäude der Griegstraße 75 eine Gedenktafel angebracht wird.

Weiterlesen ‘Aufruf zur Erinnerung an Zwangsarbeit in Sternwoll-Spinnerei in der Griegstraße 75′

Deutsche (Kriegs)Wirtschaft hätte ohne Zwangsarbeit nicht funktioniert

•18. November 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Die Gesamtzahl der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter zwischen 1939 und 1945 wird von Wissenschaftler in Hitler-Deutschland auf 13,5 Millionen geschätzt. Ohne die Arbeitskräfte hätte die (Kriegs)Wirtschaft nicht funktioniert. Es gab rund 8,5 Mio. “zivile” Arbeitskräfte, 4,5 Mio Kriegsgefangenen und 1,5 Millionen und den 1,5 Mio. KZ-Häftlingen, die zur Zwangsarbeit verrichten mussten. In den Jahren 1939 bis 1945 leisteten bis zu 500.000 ausländische Frauen, Männer und Kinder Zwangsarbeit in der Hamburger Kriegswirtschaft. Sie arbeiteten in rund 1.000 Hamburger Betrieben, außerdem auf zahllosen Bauernhöfen, in Privathaushalten und kleinen Handwerksbetrieben. Untergebracht waren diese Menschen in über 1.100 Lagern, verstreut über das gesamte Hamburger Stadtgebiet.

Über 200 Zwangsarbeiter alleine in der Griegstraße 75 während Hitler-Faschismus

•9. Oktober 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Nach Recherchen von Dr. Frederike Littmann im Staatsarchiv Hamburg konnte nachgewiesen werden, dass es im September 1944 in der Wollgarnfabrik Tittel & Krüger und Sternwoll-Spinnerei AG ein Firmenlager mit eigener Küche, 16 Essensteilnehmer (italienische Militärinternierte) gab. Die Firma Tittel & Krüger selbst gab 128 weibliche und 96 männliche Personen für das Lager an.

1898 nahm die Sternwoll-Spinnerei ihre Produktion in Bahrenfeld auf

•9. Oktober 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Der Ursprung des Bahrenfelder Werkes “Sternwoll – Spinnerei” geht auf das Jahr 1651 zurück. Dierck Papp gründete das Gewerbe zur Herstellung von Strümpfen  in der Hankentwiete in Altona. 1898 wurde der Standort in Hamburg-Bahrenfeld in Betrieb genommen.Tittel & Krüger hat das Bahrenfelder Werk 1932 übernommen. 1963 Umfirmierung in Schwanenwolle Tittel & Krüger AG. 1964 Übernahme durch die britische Gesellschaft J & P Coats, Paton & Baldwins Ltd, Glasgow. 1967 wurde die Gesellschaft liquidiert.

Seit Juli 1985 ist die Griegstraße 75 Unternehmensitz der Hamburger Morgenpost.

 
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